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Alle Jahre wieder ist sie ein Highlight: unsere traditionelle Wanderung mit dem Ziel Martinsfest. Diesmal führte uns der Weg über die erste Jurakette. Start war – wie gewohnt – mit dem Postauto nach Herbertswil. Von dort ging es durch den Riedgraben hinauf zur Hinteren Schmiedematt. Der nächste Halt war die Vordere Schmiedematt, wo wir zum Mittagessen angemeldet waren. Gegessen wurde draussen vor dem Haus, in der warmen Sonne. Nach ein paar kühlen Bierchen und einem feinen, währschaften Mittagessen verweilten wir länger als geplant an diesem gemütlichen Platz.

Doch irgendwann mussten wir weiter, Richtung Hellchöpfli – der letzte Aufstieg bis zum Gipfel. Oben genossen wir die schöne Aussicht und die letzten Sonnenstrahlen. Während der Dämmerung stolperten wir über den holprigen Kretenweg allmählich hinunter in Richtung Restaurant Schwängimatt. Dort empfing uns der Wirt zum Nachtessen: Schnitzel Schwängimatt, und als Dessert ein Vermicelle Nesselrode im XXL-Format – so gross, dass sogar Fäbu es nicht ganz schaffte. Nach diesem reichhaltigen Essen kam uns das Weiterlaufen Richtung Balsthal sehr gelegen. Inzwischen war der Nebel zurückgekehrt und verwandelte den Abstieg in eine glitschige Angelegenheit. Mit Hilfe eines zweckentfremdeten Holzsteckens ging es holprig weiter talwärts.

Schliesslich ging’s weiter nach Mümliswil ans Martinsfest, und wie jedes Jahr führte der erste Weg in die Kaffeestube. Trotz ein paar Zwetschgenlutz machte uns die Hitze im Stübli bald müde, sodass wir nach draussen wechselten und später langsam in Richtung Oldiebar verschoben. In der dicht gedrängten, lauten Bar genossen wir die letzten Stunden dieses Tages. Wie schon im Vorjahr konnten sich dieselben drei auch diesmal bis zum Barschluss nicht von der Bar-Ecke lösen – und mussten entsprechend am nächsten, oder besser gesagt am selben Tag, ein wenig dafür büssen.

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